In der Personalauswahl können grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Fehlentscheidungen passieren.
Auf der einen Seite kann eine fachlich geeignete Person nicht als solche identifiziert werden, und findet somit keine Berücksichtigung in der Entscheidung. Solang es ausreichend geeignete Bewerbende gibt, ist dieser Fehler nicht allzu gravierend.
Wird auf der anderen Seite allerdings eine ungeeignete Person als geeignet eingestuft und eingestellt, sind die Folgen erheblich. Im Zweifel muss das gesamte Verfahren nach einiger Zeit wiederholt werden.
Damit geeignete Personen als solche identifiziert werden können, müssen im Auswahlverfahren einige Dinge berücksichtigt werden. Als erstes ist es wichtig ein Bewusstsein dafür zu haben, dass die Urteilsbildung von Menschen von systematischen Verzerrungen, den sogenannten Urteilsfehlern, determiniert ist.
Heuristiken sind kognitive Vereinfachungen, die automatisch ablaufen, damit Menschen komplexe Entscheidungen schneller treffen können. Diese Vereinfachungen unterliegen häufig Fehlern, den Urteilsfehlern. Ein sehr bekannter Urteilsfehler ist das sogenannte „Schubladendenken“, also die Stereotypisierung. Es bezeichnet den Prozess, bei dem Menschen aufgrund einzelner Merkmale pauschal bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen zugeschrieben werden. Diese Zuschreibungen basieren häufig auf subjektiven Annahmen oder kulturell geprägten Klischees. Es gibt eine Vielzahl weiterer Urteilsfehler*, die Menschen in der Entscheidungsfindung beeinflussen.
Neben den systematischen Verzerrungen können zudem bestimmte Merkmale einer Person einen positiven oder negativen Einfluss auf Urteile haben. So wirken beispielsweise Brillenträger intelligenter, zuverlässiger und fleißiger als Personen ohne Brille (Argyle, 1996). Ein häufiger Blickkontakt wirkt auf beurteilende Personen überzeugend, während ausweichender Blickkontakt oft mit Unehrlichkeit in Verbindung gebracht wird (Argyle, 1996). Eine weitere Forschung zeigt zudem, dass von einem maskulinen Körperbau und einem herben Parfüm auf Führungsstärke geschlossen wird (Sczesny & Stahlberg, 2002).
Es wird deutlich, dass die menschliche Urteilsbildung von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird. Aus diesem Grund ist der Einsatz strukturierter Verfahren von Vorteil, da sie den Beurteilungsspielraum begrenzen und die Bewertung auf zuvor definierte und relevante Kriterien fokussieren. Dies trägt dazu bei, die Entscheidungen zu objektivieren und die Vergleichbarkeit zwischen den Bewerbenden zu erhöhen.
Ein gutes Auswahlverfahren stellt sicher, dass Bewerbende nicht nur ein faires und vergleichbares Verfahren durchlaufen, sondern dass auch ihre fachliche Eignung für die vakante Stelle überprüft wird. Dabei kommt es darauf an, die richtigen Fragen zu stellen – Fragen, die gezielt überprüfen, ob die Kandidatinnen und Kandidaten die Fähigkeiten mitbringen, die für die ausgeschriebene Position erforderlich sind.
| Kompetenzdimension | Auszug der Kompetenzbeschreibung | Frage | Bewertungsgrundlage |
|---|---|---|---|
| Organisationsfähigkeit | ...beschreibt die Fähigkeit eigene Aufgaben und Zuständigkeiten zu strukturieren. | Angenommen Sie starten in eine neue Arbeitswoche und haben viele Aufgaben vor sich. Wie würden Sie mit der Situation umgehen? Beschreiben Sie bitte Ihr Vorgehen. | - Möchte schnellstmöglich alle Aufgaben abarbeiten |
| + Die Person strukturiert und priorisiert eigene Aufgaben anhand nachvollziehbarer Kriterien (z. B. Fristen, Aufwand, Delegation etc.). | + Möchte sich einen Überblick verschaffen und anschließend alles schnellstmöglich abarbeiten | ||
| - Die Person stürzt sich direkt in Aufgaben, ohne sich einen Überblick zu verschaffen. | ++ Möchte mit einer Priorisierung alle Aufgaben abarbeiten, beschriebenes Verhalten ist strukturiert | ||
| Teamfähigkeit | … beschreibt den Umgang mit Kolleginnen und Kollegen des eigenen Bereichs sowie bereichsübergreifend. | Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten an einer wichtigen Aufgabe, stoßen jedoch auf ein Problem, das Ihre Fachkenntnisse übersteigt. Gleichzeitig bemerken Sie, dass die Kollegin, die Sie unterstützen könnte, selbst unter starkem Zeitdruck steht. Wie würden Sie in dieser Situation vorgehen? | - Verzichtet auf Unterstützung der Kollegin, wartet ab |
| + Die Person unterstützt andere in kritischen Situationen und sucht sich selbst Unterstützung, wenn sie dies benötigt. | + Informiert sich, ob jemand anderes unterstützen könnte, geht aktiv auf andere Menschen zu | ||
| - Die Person arbeitet im Alleingang und versucht alle Entscheidungen allein zu treffen, ohne sich die notwendige Unterstützung zu suchen. | ++ Entwickelt Ideen, die Kollegin zu entlasten, sucht aktiv nach Unterstützung für eigenes Problem (Vorgesetzte, andere Kollegin, externe Unterstützung) |
Damit die relevanten Fähigkeiten identifiziert werden können, sollte zu Beginn eines jeden Auswahlprozesses eine Anforderungsanalyse durchgeführt werden. Hierbei wird klar definiert, welche tätigkeitsbezogenen und überfachlichen Kompetenzen die gesuchte Person mitbringen muss. Auf dieser Grundlage kann anschließend ein zielgerichtetes Bewerbungsverfahren entwickelt werden.
Der Aufwand von Anforderungsanalysen variiert je nach Methode stark. Neben klassischen Befragungen von Arbeitsplatzexperten können auch statistische Verfahren eingesetzt werden. Eine bewährte, vergleichsweise aufwendige Methode ist die sogenannte Methode der kritischen Ereignisse. Dabei werden Personen, die „um die Vakanz herum arbeiten“ – Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeitende, dazu befragt, welche erfolgsrelevanten Situationen im Arbeitsalltag auftreten und welches Verhalten in diesen Situationen als positiv beziehungsweise negativ zu bewerten ist. Die Verhaltensweisen werden gesammelt und anschließend zu Kompetenzen gruppiert. Die genannten Kompetenzen bilden die inhaltliche Basis für die Beurteilungsskalen. Darüber hinaus lassen sich aus den beschriebenen Situationen passende situative Fragen für das Bewerbungsinterview ableiten.
Der Aufwand für eine Anforderungsanalyse sollte an die Bedeutung der jeweiligen Stelle angepasst werden. Es ist allerdings in jedem Fall wichtig den freien Arbeitsplatz aus unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen, um das Auswahlverfahren möglichst nah an der Realität zu konzipieren.
Für die Gestaltung eines Auswahlverfahrens stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung. Neben der Analyse von Bewerbungsunterlagen und klassischen Einstellungsinterviews werden auch Testverfahren, Fragebögen, Assessment Center und Arbeitsproben eingesetzt. Da Interviews in den meisten Auswahlprozessen eine zentrale Rolle spielen, liegt der Fokus im Folgenden speziell auf dieser Methode.
Die Strukturierung eines Interviews spielt eine zentrale Rolle, um fundierte und objektive Entscheidungen im Auswahlprozess zu treffen. Forschungsergebnisse belegen, dass die spätere Leistung von Bewerbenden in einem strukturierten Interview erheblich präziser prognostiziert werden kann als in weniger strukturierten Interviewformaten (Huffcutt et al., 2014). Der Grad der Strukturierung definiert, wie stark ein Interview nach bestimmten Vorgaben gestaltet wird. Dabei reicht die Bandbreite von frei verlaufenden Gesprächen bis hin zu hoch strukturierten Interviews mit präzisen Leitlinien. Ein stärker strukturierter Ansatz sorgt für mehr Objektivität und erhöht die Vergleichbarkeit zwischen den Kandidatinnen und Kandidaten. Unter einer hohen Struktur wird dabei nicht allein die Verwendung eines Gesprächsleitfadens verstanden, sondern viele weitere Aspekte.
Die Grundlage jedes strukturierten Interviews bildet die zuvor erwähnte Anforderungsanalyse. Zudem sollten alle Fragen im Voraus definiert sein, wobei für jede Kompetenz mehrere Fragen vorgesehen werden sollten. Zur Reduzierung der beschriebenen subjektiven Fehler ist der Einsatz mehrerer bewertenden Personen von entscheidender Bedeutung. Die Antworten der Bewerbenden sollten systematisch protokolliert und anhand eines einheitlichen Punkteschemas bewertet werden, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen. Die Ergebnisse der einzelnen Beobachterinnen und Beobachter werden im Anschluss an das Interview regelgeleitet zusammengeführt und die daraus resultierende Entscheidung sollte auf Basis des zuvor definierten Anforderungsprofils getroffen werden.
Um trotz hoher Strukturierung die menschliche Komponente in einem Einstellungsinterview nicht zu vernachlässigen, bietet sich die Anwendung des multimodalen Interviews nach Schuler (1992) an. Dieses Verfahren unterteilt ein Interview in acht Phasen, die unterschiedliche Strukturierungsgrade aufweisen. Drei Gesprächsabschnitte laufen stark standardisiert ab (einheitliche Fragen, Bewertungsskalen), um eine objektive Grundlage zur Vergleichbarkeit zu schaffen. Zwei weitere Phasen, die Selbstvorstellung und freie Fragen zum Beispiel zu den Bewerbungsunterlagen, werden individuell an den Bewerbenden angepasst. Sie werden bewertet, allerdings ist das Bewertungsschema freier gestaltet, um den Beobachtenden Flexibilität zu ermöglichen. Die übrigen drei Gesprächsabschnitte bleiben unbewertet – Gesprächsbeginn und -abschluss sowie die Informationen zur Tätigkeit. Durch eine solche Gliederung wird eine Strukturierung sichergestellt und gleichzeitig können sich Unternehmen und Bewerbende besser kennenlernen.
Damit auch Bewerbende das Verfahren als angenehm und gut empfinden, kann die Akzeptanz durch vier weitere Aspekte positiv beeinflusst werden. Neben der Bereitstellung realistischer Informationen über die Arbeitsstelle, die Anforderungen und die Organisation, tragen insbesondere die erlebte Partizipation und Kontrolle der Bewerbenden im Prozess, eine transparente Entscheidungsfindung sowie ein ehrliches, verständliches und wertschätzendes Feedback dazu bei, dass Bewerbende das Verfahren akzeptieren (Schuler & Stehle, 1983).
Es wurde deutlich, dass der Einsatz strukturierter Verfahren aus vielfältigen Gründen gerechtfertigt ist. Wer bislang keine Erfahrung mit ihrer Anwendung hat, kann zunächst mit einem semi-strukturierten Interview beginnen. Eine gute Vorgehensweise ist dabei die Kombination eines offenen Frageteils mit gezielt strukturierten Fragen, die eine Bewertung der Antworten ermöglichen. Dies erleichtert im Anschluss den Vergleich der Bewerbenden. Mit zunehmender Erfahrung können schrittweise weitere Elemente des multimodalen Interviews integriert werden und verschiedene Fragetypen miteinander kombiniert werden, um den Grad der Strukturierung sukzessive zu erhöhen. Auf diese Weise wird langfristig eine fundierte Personalentscheidung sichergestellt, die sowohl den Bewerbenden als auch den bewertenden Personen ein transparentes und angenehmes Verfahren bietet.
Abgebildet ist das Multimodale Interview nach Schuler (1992).
Seit über zehn Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Corporate Influencern. In dieser Zeit habe ich Strategien entwickelt, Unternehmen beraten, als Dozent unterrichtet und zahlreiche Abschlussarbeiten begleitet. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Corporate Influencer zweifellos Potenzial haben, sowohl in der internen Kommunikation als auch in der Außenwirkung von Unternehmen.
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, offene Stellen, insbesondere Ausbildungsplätze, nachhaltig zu besetzen. Laut der Deutschen Industrie- und Handelskammer (2025) blieben 2024 bei knapp der Hälfte aller Ausbildungsbetriebe Plätze (48 %) unbesetzt.
Wer junge Menschen für eine Ausbildung gewinnen will, muss sich nicht nur mit der Frage auseinandersetzen, was man kommuniziert, sondern vor allem wie. Die Ergebnisse der Publikation „Ausbildungsperspektiven 2024“ der Bertelsmann Stiftung zeigen: Die Mehrheit der Jugendlichen fühlt sich grundsätzlich gut informiert, aber der Zugang zu diesen Informationen ist oft unübersichtlich und wenig zielgruppengerecht.
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Für viele deutsche Industrieunternehmen ist der US-Markt attraktiv – groß, technikfreundlich, investitionsstark. Der Gedanke liegt nahe: Wer in Europa erfolgreich ist, kann mit denselben Produkten und Methoden auch in den Vereinigten Staaten Fuß fassen. Doch genau hier beginnt das Missverständnis.
Assessment Center (AC) zählen zu den anspruchsvollsten Instrumenten der Personalauswahl – sowohl für Unternehmen als auch für Bewerbende. Sie entfalten ihr volles Potenzial vor allem dann, wenn sie mit klarer Zielsetzung, methodischer Sorgfalt und diagnostischer Stringenz gestaltet werden.
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Warum LinkedIn? Die zentralen Vorteile gegenüber Xing
Der Wandel hin zu LinkedIn hat mehrere Gründe: Internationale Reichweite: Während Xing sich primär auf den DACH-Raum konzentriert, ist LinkedIn global ausgerichtet.
Marketingeffekte lassen sich nicht immer direkt in Zahlen messen. Doch es gibt Methoden, um den Erfolg von Branding- und Marketingmaßnahmen greifbarer zu machen – zum Beispiel durch die Analyse des Suchvolumens wie SISTRIX oder der Google Search Console.
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Gerade für Entscheiderinnen und Entscheider, die nicht operativ im Marketing tätig sind, ist es essenziell, grundlegende Schlüsselkennzahlen zu verstehen. Denn die Bewertung von Marketingmaßnahmen sollte nicht allein auf subjektiven Eindrücken beruhen – etwa anhand einer ansprechenden Website oder eines gut gestalteten Flyers.
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Plakatwerbung wird im modernen Marketing oft übersehen, vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs), die ihren Fokus auf digitale Kanäle legen. Doch diese Unterschätzung birgt Potenzial: Plakatwerbung ermöglicht es KMUs, mit begrenztem Budget eine hohe lokale Sichtbarkeit und gezielte Zielgruppenerreichung zu erzielen.
Derzeit stehen in Deutschland rund 44 Prozent der Unternehmen vor der Problematik, ihre Ausbildungsplätze nicht vollständig besetzen zu können. Gleichzeitig gibt jedoch jede vierte junge Person an, keinen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.
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Früher oder später müssen sich Arbeitgeber mit der Möglichkeit auseinandersetzen, Mitarbeitende zu kündigen. Zum Beispiel, wenn ein Mitarbeitender eine vertragliche Pflicht verletzt, keine ausreichenden Leistungen mehr erbringt oder wirtschaftliche Herausforderungen den Arbeitgeber zum Handeln zwingen.
Möglicherweise haben Sie bereits von den sogenannten Digital Natives der Generation Z gehört, denen nachgesagt wird, weniger karriereorientiert zu sein und viel Wert auf ihr Privatleben sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance zu legen. Im Gegensatz dazu wird angenommen, dass die Generation Y stärker auf ihre berufliche Tätigkeit fokussiert ist und eine ausgeprägte Leistungsorientierung zeigt.
Der in den Personalmedien viel diskutierte, neuartige Begriff Quiet Quitting beschreibt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschließlich die im Vertrag festgelegten Aufgaben erledigen. Sie machen pünktlich Feierabend, übernehmen keine Extraaufgaben und zeigen kein zusätzliches Engagement bei der Arbeit.
Der US-Markt bietet deutschen Unternehmen große Chancen, doch eine erfolgreiche digitale Präsenz erfordert mehr als die einfache Übertragung bestehender Strategien. Suchverhalten, Kundenanforderungen und Vertrauensfaktoren unterscheiden sich teils erheblich.
Datenschutz und die USA – auf den ersten Blick keine offensichtliche Verbindung. Viele denken bei den Vereinigten Staaten an wirtschaftliche Freiheit, Technologie-Giganten und Innovation, aber kaum an datenschutzrechtliche Vorschriften.
Das Arbeitsrecht in Deutschland und den USA wird oft als grundlegend verschieden wahrgenommen. Auf der einen Seite steht das deutsche System, bekannt für seinen umfassenden Arbeitnehmerschutz und die starren Regularien.
Metropolregion Houston: Energiehauptstadt und Handelszentrum mit globaler Bedeutung
Houston ist nicht nur eine der größten Städte in Texas, sondern auch eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der USA.
Ausgabe 01: u. a. LinkedIn im B2B-Kontext, Social Media als Kostenfalle, Auszubildende gewinnen, Betriebsratsanhörungen vor Kündigungen, Quiet Quitting, Datenschutz in den USA, Arbeitsrechtsvergleich Deutschland und USA
Wer über erfolgreiche Personalauswahl spricht, stößt unweigerlich auf das Thema Passung. Neben der fachlichen Eignung rücken zunehmend Begriffe wie Cultural Fit oder Team Fit in den Vordergrund. Doch obwohl die Vielschichtigkeit von Passung mittlerweile geläufig ist, wird in vielen Auswahlprozessen der Begriff einseitig verstanden: Das Unternehmen prüft, ob die Bewerberin oder der Bewerber zur Aufgabe, zur Unternehmenskultur und zum Team passt. Was dabei häufig zu kurz kommt, ist die umgekehrte Perspektive.
Unternehmenswebseiten haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Während sie früher in erster Linie als digitale Visitenkarte dienten, um grundlegende Informationen bereitzustellen und über Suchmaschinen gefunden zu werden, übernehmen sie heute eine doppelte Aufgabe.